Mittwoch, 13. Juni 2012

Linkaufbau - Partner


Auch Ihre Partner können Ihnen als wertvolle Linkquellen dienen. Nutzen Sie diese Potentiale in jedem Fall. 

Unter Partner fasse ich in diesem Kontext alle Ihre Geschäftspartner zusammen, die weder klassische Lieferanten noch Kunde sind. Hier gibt es zwei Kategorien. Zum einen klassische Dienstleister, von denen Sie Leistungen beziehen, zum anderen partnerschaftlich verbundene Unternehmen, die ich unter dem Begriff „Bekannte“ subsummieren möchte.
Sofern Sie ein etwas bekannteres Unternehmen haben, können Sie allen Dienstleistern anbieten, dass diese Sie als Referenz auf Ihrer Webseite führen können. (Mit einem Link auf Ihre Seite versteht sich).  Auch hier gilt wieder, jeder Dienstleister ist potentiell interessant, auch wenn dieser nur eine rustikale Webseite besitzt. (Google wertet nicht das Design von Webseiten)
Eventuell können Sie auch einem Dienstleister eine sog. Case Study anbieten. Zu Deutsch nennt man das glaube ich Referenzbericht. In so einem Bericht wird kurz skizziert wer Sie sind, was Ihr Dienstleister für Sie tut und wer Ihr Dienstleister ist. In einer guten Case Study sollte auch ein Zitat von Ihnen oder einem Ihrer Mitarbeiter in dem er sich positiv über den Dienstleister und seinen Service äußert. Bitte bieten Sie aber nur Case Studys an, die Sie auch vertreten können. Diese werden ja nicht nur von Google indexiert, sondern auch von Interessenten gelesen. Der Trick bei der Case Study ist natürlich auch wieder ein Link auf Ihre Seite in dem Teil über Ihr Unternehmen.  Neben seiner Webseite wird ein vernünftiger Dienstleister solche Case Studys auch bspw. auf Presseportalen veröffentlichen. Je nachdem, wie bekannt Ihr Unternehmen ist, können Sie auch anbieten, die Meldung bei Branchenzeitschriften oder Portalen einzureichen. Alle Veröffentlichungen bringen Ihnen natürlich wieder potentielle Backlinks. Aber nochmals der Hinweis, in der Case Study sollte natürlich schon etwas Interessantes stehen. Die Meldung „Dienstleister XY aktualisiert PC der Chefsekretärin auf Windows 7 bei Firma XY“ passt eher nicht. Eine Headline könnte aber sein: „Dienstleister XY migriert Applikationsserver der Firma XY in eine hochverfügbare private Cloud“. Geizen Sie hier nicht mit Buzzwords, auch wenn es schwer fällt.
Ganz anders sieht die Situation bei sog. „Bekannten“ aus. Hier werden Sie oftmals nicht um reziproke Links herumkommen. Ich hatte zwar bereits erwähnt, dass reziproke Links (gegenseitiges verlinken) nicht unbedingt optimal sind, sie sind jedoch auch nicht giftig! Aber selbst der gute Matt Cutts sagt: Wenn es Sinn macht kann man diese ruhig verwenden. Bei Ihren Bekannten kann dies durchaus Sinn machen. Diese Links werden Ihnen im Ranking nicht unbedingt viel Power bringen, sie schaffen im Zweifel aber thematische Relevanz und schaden werden sie Ihnen ganz bestimmt nicht, solange die Seite Ihres Partners seriös ist. In einem natürlichen Linkmix sollten auch reziproke Links nicht fehlen, daher sprechen Sie Ihre „Bekannten“ ruhig auf einen Linktausch an. Achten Sie aber auf eine gewisse thematische Relevanz. Es mach Sinn, wenn eine Werbeagentur auf einen befreundeten Webdesigner verlinkt. Weniger Sinn macht es jedoch, wenn Sie als Fliesenleger einen Kegelfreund haben, der Friseur ist. Hier ist ein Linktausch eher schwierig.

Anbei noch einige Beispiele für Dienstleister:
  • Steuerberater
  • EDV-Dienstleister
  • Werbeagentur
  • Unternehmensberater
  • Druckerei
  • Rechtsanwalt
  • Bank
  • Architekt
  • Handwerker
zur Übersicht

1 Kommentar:

  1. Die Case Study ist sicher ein bewährtes Mittel um an mehr Backlinks von Dienstleistern und Geschäftspartnern zu kommen. Ich stelle darüber hinaus fest, dass es immer noch relativ viele Webseiten mit klassischen GÄSTEBÜCHERN gibt. Auch hier kann man gut und gerne mal einen Backlink "abstauben".

    Was die Suche nach Linkpartnern angeht, empfehle ich den lesenswerten Artikel von Holger Röckel auf dem sitefactor-Blog:

    http://www.sitefactor.de/blog/2012/01/25/linkpartner-finden-und-bewerten/

    AntwortenLöschen